Liebe Besucherinnen und Besucher,
am 22. September 2024 erhielt ich von den Wählerinnen und Wählern meines Wahlkreises (südliches Oberhavel) das Mandat als Abgeordneter für den Landtag Brandenburg. Im Dezember wurde ich zudem zum Minister der Justiz und Digitalisierung des Landes Brandenburg ernannt. Vielen Dank für dieses Vertrauen!
Ich setze mich dafür ein, dass unser Bundesland auch in den nächsten Jahren in guten und sicheren Händen ist. Mit unserem Ministerpräsidenten Dr. Dietmar Woidke wird Brandenburg sich weiterhin gut entwickeln!
Auf dieser Webseite erfahren Sie mehr über mich sowie meine politische Arbeit im Wahlkreis und auf Landesebene. Über mein Wahlkreisbüro in Birkenwerder können Sie sich mit allen Anliegen, Fragen und Wünschen zu Themen aus dem Wahlkreis oder zu landespolitischen Belangen, die Sie direkt betreffen, in meiner Funktion als Landtagsabgeordneter wenden!
Ihr
Benjamin Grimm
Zu Besuch beim BSC Fortuna Glienicke

Seit der Vereinsgründung vor 15 Jahren leiten Frank und Ulrike Ribak den BSC Fortuna Glienicke – aktuell in den Positionen des Vorsitzenden und der Kassenwartin. Welche Themen den Verein derzeit beschäftigen, dazu kam ich mit beiden ins Gespräch.
Es gibt vieles, das richtig gut läuft: Das Sportstadion Bieselheide liegt idyllisch im Landschaftsschutzgebiet zwischen Schönfließ und Glienicke. Erst im letzten Jahr wurde der Kunstrasenplatz für einen sechsstelligen Betrag von der Gemeinde erneuert. Auch mit der Flutlichtanlage zeigen sich die Vorstandsmitglieder sehr zufrieden.
Die 1. Herren der Fortunen führen aktuell die Tabellenspitze der Landesliga Nord an. Im Nachwuchsbereich gibt es Spielgemeinschaften mit dem SV Glienicke und der SG Schildow, die sich gemeinsam den Sportplatz teilen.
Neben den Abteilungen Fußball und Leichtathletik bietet der BSC Fortuna Glienicke seinen über 500 Mitgliedern verschiedene Breitensportangebote wie HipHop, Bodyworkout, Boule oder Bewegungstraining für Kinder. Der jährliche Silvesterlauf mit mehreren hundert Teilnehmern gehört zu den Veranstaltungshighlights des Ortes.
Der BSC ist zudem der einzige Sportverein, den ich kenne, der seit vielen Jahren kontinuierlich ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) anbietet. Auch in diesem Jahr erhalten gleich zwei junge Menschen diese Möglichkeit, sammeln dadurch Berufserfahrung und absolvieren nebenbei noch eine Trainerausbildung. Auch wenn der bürokratische Aufwand als hoch eingeschätzt wird (alles in Papierform, monatliche Tätigkeitsnachweise…), überwiegen am Ende die Vorteile der personellen Unterstützung. Denn es wird laut den Ribaks immer schwerer, Vereinsmitglieder für ehrenamtliches Engagement zu gewinnen.
So bleibt viel Arbeit beim Vorstand: Mitgliederverwaltung, Abrechnungen, Fördermittelanträge, Kommunikation mit Verbänden und Kommunen, Trainingsleitung – ein halber Job neben dem eigentlichen Beruf. Alles im Ehrenamt. Dieses umfangreiche und wichtige Engagement kann aus meiner Sicht nicht hoch genug geschätzt werden!
Neben viel Bürokratie sind die finanziellen Einschnitte auf Kreisebene für den Verein deutlich spürbar in Form geringerer Sportförderung ab diesem Jahr. Ich habe auf den Goldenen Plan Brandenburg hingewiesen, über den Sportvereine Mittel für Investitionen beantragen können. Von Seiten der Gemeinde wiederum wird für 2028 die Sanierung der in die Jahre gekommenen Laufbahn in Aussicht gestellt.
Wie so oft gibt es also Licht und Schatten gleichermaßen. Wir werden alle weiter unser Bestes geben, um gute Rahmenbedingungen für Ehrenamt und Nachwuchsförderung zu schaffen!
Vielen Dank für den Einblick in die tolle Arbeit vor Ort eines weiteren großartigen Sportvereins in meinem Wahlkreis!
Gruppenleiter als „Ehrenamtler des Monats“ ausgezeichnet

Aus einem sehr besonderen Anlass durfte ich in der vergangenen Woche die Selbsthilfegruppe „Blaues Kreuz“ aus Hohen Neuendorf im Landtag Brandenburg begrüßen.
Das Blaue Kreuz e.V. ist ein Suchthilfeverein der Diakonie. Die Sucht-Selbsthilfegruppe aus Hohen Neuendorf ist beim Blauen Kreuz angesiedelt, hat sich 2025 aufgrund der hohen Nachfrage aber als eigener Verein gegründet.
Der langjährige Leiter der SGH, Klemens Janzen, wurde im März vom Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg, Dr. Dietmar Woidke, als „Ehrenamtler des Monats“ ausgezeichnet. Woidke sprach zudem eine Einladung der Gruppe in den Landtag Brandenburg aus. In Vertretung für den Ministerpräsidenten durfte ich als für den Wahlkreis zuständiger Landtagsabgeordneter die interessierten Mitglieder und Angehörigen der SGH „übernehmen“. Das habe ich wirklich gerne getan!
Die rund 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter Leitung von Herrn Janzen starteten mit einem stärkenden Mittagessen in der Landtagskantine. Bei der anschließenden Führung durch das Gebäude erfuhren sie viel Wissenswertes über Entstehung, Architektur und Politikbetrieb des Brandenburgischen Landtags.
Schließlich kamen wir beim Abgeordnetengespräch in den inhaltlichen Austausch. Dabei ging es um Bildung, Sicherheit, Gesundheit, Rente und die Arbeit im Wahlkreis. Aber auch um die gestiegenen Kosten im Alltag, aktuelle Einschränkungen und geplante Kürzungen im öffentlichen Nahverkehr rund um Birkenwerder (Rote Brücke, Bus 822, Bahnhof Borgsdorf, Bus 809, RB27, Parkplätze), deutsche Entwicklungshilfe im Ausland und die Sorge, dass Landesmittel für die Suchtberatung im nächsten Jahr gekürzt werden könnten.
Zumindest bei Letzterem kann ich Entwarnung geben: Der Entwurf für den Doppelhaushalt 2027/28 des Landes Brandenburg sieht keine Kürzungen für die Suchtberatung vor. Bis zum Jahr 2028 sind weiterhin rund 2,45 Millionen Euro jährlich für Beratungsstellen, ambulante Behandlungsstellen und überregionale Suchtkrankenhilfe eingestellt.
Gemeinsam mit den Jusos Oberhavel am 18.9. beim Kistenplatz

Um mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen ins Gespräch zu kommen, lade ich am Freitag, den 18. September ab 17 Uhr gemeinsam mit den Jusos Oberhavel zu „Pizza & Politik“ am Kistenplatz Hohen Neuendorf ein.
Bei Pizza und in ungezwungener Atmosphäre geht es um die Themen, die die jungen Menschen aktuell beschäftigen. Und um die Frage, was Politik konkret mit ihrem Alltag und ihrer Zukunft zu tun hat.
Sei es das Ergebnis der Landtagswahl in Sachen-Anhalt, psychische Belastungen, Social-Media-Verbot und -Konsum, der Wunsch nach konkreten Freizeitangeboten vor Ort, Mobilität, berufliche Perspektiven in der Region oder auch persönliche Erfahrungen, was gut läuft und motiviert. Ich möchte mit den Jugendlichen ins Gespräch kommen, erfahren, wie sie auf Gegenwart, Zukunft, Politik und Erwachsene blicken, ihre Fragen hören und wissen, was sie denken.
Dazu gibt es frische und für die Jugendlichen kostenlose Pizza aus den umliegenden italienischen Restaurants. Ich freue mich auf gute Gespräche mit euch!
Demokratie gegen extreme und gewaltbereite Kräfte verteidigen

„Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“ lautet der Titel einer Ausstellung, die derzeit an der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule zu sehen ist. Als für den Wahlkreis direkt gewählter Landtagsabgeordneter war ich zur Eröffnung eingeladen und durfte ein Grußwort sprechen.
Die Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) umfasst drei mobile Tafeln, einen digitalen Medientisch und interaktive Sitzwürfel. Sie informiert über die Gefahr, die vom Rechtsextremismus für Demokratie und Menschenwürde ausgeht, über rechtsextreme Einstellungen und Verhalten, Weltbild und Ideologie, Taktiken rechtsextremer Parteien und die rechtsextreme Jugendszene.
Rund 20 Schülerinnen und Schüler ließen sich als Ausstellungs-Guides schulen und stehen ihren mehr als 900 Mitschülern als Ansprechpartner beim Besuch der Ausstellung zur Verfügung. Die Ausstellung wird 14 Tage zu sehen sein.
Neben dem Leiter des Landesbüros der Friedrich-Ebert-Stiftung, Urban Überschär, war auch Bürgermeister Filippo Smaldino mit einigen Gästen aus der italienischen Partnergemeinde Cassano delle Murge vor Ort.
Ich finde es wichtig und gut, dass solche Ausstellungen zur Ergänzung des schulischen Unterrichts genutzt werden. Eine Kernbotschaft lautet: Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Sie kann uns Stück für Stück verloren gehen, wenn wir sie nicht gegen extreme und gewaltbereite Kräfte verteidigen.